Kompass (Joshua Woroniecki (Pixabay))

Prof. Radermacher und Prof. Herlyn im „Future of Leadership“-Podcast

In drei Folgen des Podcasts der Future of Leadership Initiative diskutieren Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Josef Radermacher und Prof. Dr. Estelle Herlyn die Auswirkungen von Covid-19 auf Gesellschaft und Politik, die Maßnahmen der deutschen Bundesregierung, die Rolle von Big Data in demokratischen Gesellschaften, die Auswirkungen des Klimawandels auf Organisationen und Gesellschaft, die Frage des verantwortungsvollen Wirtschaftens und die Allianz für Entwicklung und Klima des Bundesentwicklungsministeriums.

Die Podcasts können Sie sich hier anhören:

Bildquelle: Joshua Woroniecki (Pixabay)

Russell-Einstein-Manifest – 65 Jahre später

“We appeal as human beings to human beings: Remember your humanity, and forget the rest.”

Mit diesen bewegenden Worten richteten sich der gebürtige Ulmer Albert Einstein, Bertrand Russel und neun weitere angesehene Wissenschaftler und Intellektuelle am 9. Juli 1955 an die Menschheit. Die berühmte Resolution, die später als Russell-Einstein-Manifest bekannt wurde, hat auch 65 Jahre später nicht an Aktualität verloren: Massenvernichtungs- und Kriegswaffen bedrohen die Menschheit noch immer – Die Krisen, mit denen wir uns heute konfrontiert sehen, haben sich jedoch in Anzahl, Intensität, Komplexität und Auswirkungen exponentiell vervielfacht. Infektionskrankheiten, Hunger und Armut, Ungleichheit, die Rückkehr zum Nationalismus und über all dem schwebend, die Bedrohung durch den Klimawandel, bestimmen unsere Zeit stärker als jemals zuvor.

Die Dringlichkeit, mit der sich der Appell an das menschliche Gewissen und die universellen Werte richtet, spiegelt umso mehr die Bedürfnisse unserer Zeit wider. Die Herausforderungen mögen heute größer sein denn je, doch auch unser kollektives Wissen und unsere Fähigkeit global zu agieren hat in den letzten 65 Jahren zugenommen. Mit der Stimme der Wissenschaft, einer Jugend, die für Ihre Zukunft auf die Straßen zieht, den globalen Forderungen nach Menschenrechten und unserer menschlichen Kreativität sind wir heute mehr denn je aufgefordert, mit Entschlossenheit voranzuschreiten. Dazu gehört auch, Gewohnheiten, Lehren und Strategien, die uns hierher gebracht haben zu überdenken und zu ersetzen, um neue Wege einschlagen zu können.

Das Russel-Einsteins-Manifest hat seit 1955 die Arbeit vieler Institutionen inspiriert, sich für eine bessere gemeinsame Zukunft einzusetzen. Es führte zudem direkt zur Gründung der Pugwash-Bewegung, deren Beitrag zum 65-jährigen Jubiläum Sie hier nachlesen können. Auch wir, aus der Geburtsstadt Einsteins, wollen dies zum Anlass nehmen und an diesen hochaktuellen Appell erinnern.

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CO2 (geralt (Pixabay))

Mittelständler, Konzerne, ganze Länder: Wie Klimaneutralität gelingen kann

In einem Gastbeitrag im KLIMAzin der klimaneutralen Hessischen Landesregierung stellt Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Josef Radermacher drei Mitglieder der Allianz für Entwicklung und Klima und ihre vorbildlichen Konzepte zur Klimaneutralität vor.

Bildquelle: pixabay/geralt

Tanken (andreas160578 (Pixabay))

Interview mit Prof. Radermacher in der Rheinischen Post

Elektromobilität gefährdet den Wohlstand“

Im Interview mit der Rheinischen Post spricht Prof. Radermacher über globale Ansätze, der Klimaproblematik zu begegnen. Während Corona dem Klima eine kurze Verschnaufpause verschafft, bleiben die Konsequenzen eines ungebremsten Klimawandels weiterhin katastrophal. Es geht um Fragen der Mobilität, Wirtschaftswachstum nach Corona und ineffiziente Klimaschutzmaßnahmen.

Online finden Sie das Interview auf der Seite der Rheinischen Post.

Bildquelle: pixabax/andreas160578

Prof. Radermacher wird Mitglied des neuen Nachhaltigkeitsbeirates von Vodafone Deutschland

Unter dem Motto „Mit Vordenkern in eine nachhaltige Zukunft“ will Vodafone Deutschland seine Nachhaltigkeitstrategie weiterentwickeln und umsetzen. Hierzu hat die Geschäftsleitung die Gründung eines Nachhaltigkeitsbeirates beschlossen, in dem Personen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenkommen, die eine ausgewiesene Expertise im Bereich Klima- und Umweltschutz sowie nachhaltiges Wirtschaften haben.

Mitglied dieses Beirates, der erstmalig am 16. September 2020 zusammentreffen wird, ist auch Prof. Radermacher.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Klimapolitik – Eine Geschichte verpasster Chancen

In einer neuen Analyse widmet sich Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Josef Radermacher der Frage, welche Chancen die internationale Klimapolitik in der Vergangenheit hätte nutzen können, um die Klimasituation zu vergleichsweisen geringen Kosten zu stabilisieren. Es gab vor 10,
20, 30 Jahren jeweils umfangreiche politische und wissenschaftliche Debatten, aus denen Lösungen hätten hervorgehen können. Dennoch zogen die meisten Chancen ungenutzt davon.

Der neue Text geht diesen verpassten Chancen auf den Grund, auch mit Blick auf die Frage, was wir daraus für die Zukunft lernen können.

Eine Kurzvariante des Textes erscheint als Essay im Kursbuch 202: Donner, Wetter, Klima. Murmann Publishers, 2020 und kann online abgerufen werden.

Umdenken – Überlebensfrage der Menschheit

Das neue Buch von Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller

Wir wissen was zu tun ist, um dem Hunger, der mangelnden Gesundheitsversorgung und dem Klimawandel weltweit entgegenzutreten. Theoretisch. Aber Wissen allein genügt nicht, wir müssen die Augen öffnen und unsere Verantwortung erkennen.

In seinem neusten Buch ruft Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller zum beherzten Umdenken in einer globalisierten Welt auf, in der ein neuer Europa-Afrika-Pakt und ein neues globales Verantwortungsgefühl die Welt ein Stück friedlicher, gerechter und zukunftsfähig für kommende Generationen gestalten könnte. Ein Buch, das die Augen öffnet, ohne zu moralisieren, das aber an unsere Verantwortung in einer zusammengewachsenen Welt erinnert.

„Gerd Müller eröffnet dafür einzigartige Einblicke in die tatsächlichen Gegebenheiten an zahlreichen kritischen Brennpunkten des Weltgeschehens. In seiner Verantwortung für die internationale Entwicklungszusammenarbeit eines global so exponierten Landes wie Deutschland sind ihm die tatsächlichen Verhältnisse überall auf der Welt wie kaum einem anderen deutschen Politiker aus persönlicher Anschauung vertraut. Fast alle Entwicklungs- und Schwellenländer hat er besucht, in Afrika und rund um die Welt. Er war in allen Krisengebieten des letzten Jahrzehnts. Er hat alle Hot Spots für die Verwerfungen besucht, die aus Bürgerkriegen, Hungersnöten, Terror, Klimawandel, Vertreibung, organisierter Kriminalität, Missbrauch von Menschen, insbesondere von Frauen und Kindern, resultieren.

Gerd Müller hat sehr viel in sich aufgenommen und lässt den Leser in seinem neuen Buch teilhaben an einer Reise in eine Welt, in der Schönheit und Grauen nah beieinander liegen.“ – Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Josef Radermacher

Das Buch kann online auf der Seite des Verlags erworben werden.

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Beitrag von Prof. Herlyn in der Rheinischen Post

Corona bremst die Klimadebatte aus

Die Corona-Pandemie hat wichtige Ziele der Nachhaltigkeit in den Hintergrund gedrängt. Privates Engagement ist jetzt mehr gefragt denn je. In einem Gastbeitrag in der Rheinischen Post thematisiert Prof. Dr. Estelle Herlyn, Leiterin des KompetenzCentrum für nachhaltige Entwicklung an der FOM Hochschule Düsseldorf und freie Mitarbeiterin des FAW/n, die Chancen und Risiken der aktuellen Krise.

Bildquelle: pixabay/MichaelGaida

Interview mit Prof. Radermacher in der Südwest Presse

Was Umweltschützer und Klimaretter nicht erreicht haben, schafft das Coronavirus. Die Wirtschaft steht still, der Flugverkehr ist weltweit lahmgelegt, die Menschen fahren deutlich weniger Auto. Rettet die Pandemie das Klima? Oder verschafft sie ihm nur eine kleine Verschnaufpause? Und vor allem: Wie gehtes weiter, sollte der Shutdown aufgehoben werden? Im Interview mit der SWP spricht Prof. Radermacher darüber, welchen Nutzen Coroan für das Klima hat und welche Lehren für die Zeit danach gezogen werden können.

Bildquelle: pixabay/Queven

Gründung der „Stiftung Erdball-Fans“ am Tag der Erde

Stiftung_Erdball_Fans_Logo

Am Mittwoch, den 22.04.2020, feiert der „Tag der Erde“ seinen 50. Geburtstag. Der erste Tag der Erde Anfang der 1970er Jahre fällt in eine Zeit, in der man sich verstärkt über die Wechselwirkungen zwischen der menschlichen Zivilisation und dem Ökosystem Erde gedanken gemacht hat. In die Zeit fällt auch die Veröffentlichung des Club of Rome-Berichts „Die Grenzen des Wachstums“ (Hier finden Sie einen Vortrag des Hauptautors des Berichts, Dennis Meadows, in dem er nach 45 Jahren an der Uni Ulm zusammen mit dem FAW/n Bilanz zieht, wir berichteten.)

Den diesjährigen Tag der Erde nutzt die „Stiftung Erdball-Fans“ für Ihre Gründung. Unter der Schirmherrschaft des Ehrenpräsidenten des Club of Rome, Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, soll die Stiftung „engagierte Erdball-Fans allgemein bei der langfristigen Arbeit an zukunftsfähigen Visionen für das 21. Jahrhundert und speziell bei der Planung und Durchführung von Vorträgen, Projekten, Veranstaltungen und Aktionen zu den Nachhaltigkeitszielen des UN-Gipfels vom 25. September 2015 unter besonderer Beachtung der ökologischen Ziele 13, 14, 15 und des Friedensziels 16″ unterstützen.

Dabei unterstützt die Stiftung ebenfalls die Allianz für Entwicklung und Klima bei der Förderung der Agenda 2030 (SDGs) und von internationalem Klimaschutz.

Weitere Informationen zur Stiftung, ihren Aktivitäten sowie zum Kreis derjenigen, die die Stiftung Erdball-Fans unterstützen finden Sie unter www.stiftung-erdball-fans.de.

„Eine „Welt mit Zukunft“ sollte von denjenigen mitgestaltet werden, die den Großteil ihres Lebens in dieser Zukunft leben werden. Die Erdball-Fans setzen auf das Verständnis langfristiger Trends und denken systemisch. Daher freue ich mich sehr über ihr Engagement für die „Allianz für Entwicklung und Klima“, die jetzt das Richtige ist, um langfristig an einer Welt mit Zukunft mitzuwirken. Dabei geht es um Entwicklung für Milliarden Menschen, Schutz der Umwelt und der biologischen Vielfalt und um die Stabilisierung des Klimasystems. Aus einem anderen Blickwinkel internalisieren diejenigen, die sich beteiligen, externe Kosten und tragen so bei zur Etablierung einer globalen Ökosozialen Marktwirtschaft.“

Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Franz Josef Radermacher

Bildquelle: pixabay/PIRO4D