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Die „Reise nach Jerusalem“ Gewinner und Verlierer der Finanzmarktkrise

Die Reise nach Jerusalem

Gewinner und Verlierer der Finanzmarktkrise

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: In diesem Text geht es nicht darum, „Schuldige“ der aktuellen Krise des Weltfinanzsystems / der Weltökonomie zu identifizieren und „Gewinner“ als „Abzocker“ darzustellen. Es wird hier auch in keinster Weise die Behauptung „machiavellischer“ Handlungen unterstellt – ganz im Gegenteil. Es geht um die Verdeutlichung „systemischer Probleme“, die ihre Ursache in ungenügenden Regulierungen auf globaler Ebene und in Disharmonien nationaler Regelsetzungen haben. Die Akteure sind derzeit häufig „dazu verleitet oder sogar gezwungen“, das Falsche zu tun, weil das Richtige nicht über Gesetze eingefordert, sondern ganz im Gegenteil – in dem System – bestraft wird.

Um dies deutlich zu machen, werden problematische Wirkungsketten analysiert. Weiter wird aufgezeigt, mit welchen Lösungsansätzen zielführendes politisches Handeln möglich werden kann, um mittelfristig in den Zustand einer „balancierten Welt“ zu kommen. Wenn dieser Weg nicht beschritten wird, steigt die Wahrscheinlichkeit für die Verfestigung einer immer weiter auseinander driftenden „Zwei-Klassen-Welt“, die – weil sie kaum friedensfähig ist – aber auch im Kollaps enden kann. Außerdem zeigt der Text auf, wer gemäß den gegebenen systemischen Wirkungsmustern die Gewinner und wer die Verlierer der Weltfinanzmarktkrise sind bzw. sein werden.

Denkanstoß: Balance statt Wachstum

Denkanstoß: Balance statt Wachstum

In diesem Text werden die persönlichen Eindrücke und Schlussfolgerungen des Autors aus dem Workshop “New Foundations for World Economy and Global Governance” (Neue Grundlagen für die Weltwirtschaft und Globales Regieren) bei der Welthandelsorganisation (WTO), 6. Juli 2011 in Genf, zusammengefasst.
Zwei Kernthemen gilt es aufzugreifen:

  • Fairness und (Teilhabe-)Gerechtigkeit (=> Konsens bezüglich Normen, Werten und Tugend / Leitbild)
  • ein fairer Umsetzungsprozess hin zu (Teilhabe-)Gerechtigkeit und nachhaltiger Entwicklung

Ein Konsens darüber, was Fairness und Gerechtigkeit bedeuten sollen, kann, so scheint es, nur dann erzielt werden, wenn eine faire Finanzierung des notwendigen Umsetzungsprozesses hin zur Gerechtigkeit, fairer Teilhabe und Nachhaltigkeit gefunden werden kann. Daher wird im Folgenden zunächst ein Vorschlag für den Umsetzungsprozess beschrieben, gefolgt von einem Vorschlag, wie ein Konsens über Fairness und (Teilhabe-)Gerechtigkeit in der Weltwirtschaft und Weltordnung (Global Governance) erzielt werden kann.

Denkanstoß: A Doctrine of Balance

Denkanstoß: A Doctrine of Balance

This text summarizes the author’s personal impression and conclusion of the workshop “New Foundations for World Economy and Global Governance” at the World Trade Organization, July 6, 2011 in Geneva.
Two central issues have to be addressed:

  • fairness and equity (=> consensus about norms, values and virtue)
  • fair implementation process towards equity and sustainable development

It seems that a consensus about fairness and equity is only achievable, if the question how to finance the necessary implementation process towards equity is answered. Because of this necessity, a suggestion for the implementation process will be described first, followed by a suggestion on how to reach a consensus about fairness and equity in World Economy and Global Governance.

Denkanstoß: Ökonomie des Hungers

Denkanstoß: Ökonomie des Hungers

Die Menschen haben gelernt, immer mehr Flächen mit immer besseren Ernteerträgen zu „kultivieren“. Züchtungen von „Kulturpflanzen“, Anbaumethoden, Düngung und Technologien der heutigen Agro-„Kultur“, eine Entwicklungsgeschichte von vielen tausend Jahren, sind heute enorm effizient. Kalkuliert man den Nährwert der Weltagrarproduktion, also die Jahreserträge auf den aktuell bewirtschafteten landwirtschaftlichen Nutzflächen weltweit, so könnte die aktuelle Nahrungsmittelproduktion mehr als 10 Milliarden Menschen ernähren.

Es wird versucht aufzuzeigen, welche entscheidenden Aspekte unseres wirtschaftlichen Systems modifiziert werden müssten, um die Effizienz des Marktmechanismus zu nutzen, damit niemand mehr Hunger leiden muss.

Leverage Money Tax

Leverage Money Tax

A levy on leverage and thus systemic risk as an international financial
market tax for stability and to finance a Global Deal.

What is a credit? Does credit mean to borrow money? No! A “securitized” credit is money. It is leverage money. In principle all liabilities on balance sheets are leverage money. And the overall volume of all forms of money are the “added value gap” of our world.

Die Finanzmarktkrise und ihre Auswirkungen auf die soziale Balance

Die Finanzmarktkrise und ihre Auswirkungen auf die soziale Balance

„Nah-chaotische“ Situationen wie die Finanzmarktkrise eröffnen eine vielleicht
einmalige Chance die globalen Rahmensetzungen des Systems so zu ändern, dass
mehr soziale Balance und Nachhaltigkeit erreicht werden können. Wird diese Chance
nicht wahrgenommen, ist mehr Ungleichheit bis hin zum Kollaps des Systems die
Folge.
Was ist der entscheidende Grund für die erlebte Krise des Weltfinanzsystems?…

Denkanstoß: Die Krise als Chance

Denkanstoß: Die Krise als Chance

Ausarbeitung eines Vortrages zum Thema „Die Krise als Chance für eine nachhaltige Zukunft und ein Weltfinanzsystem in Balance“ bei der Festveranstaltung „Weltordnungspolitik in der Krise, Perspektiven internationaler Gerechtigkeit“, Justitia et Pax – Österreich Wien, 5. Juni 2009
mit gekürztem Kapitel 1 erschienen in:
Gabriel, Ingeborg; Schwarz, Ludwig (Hrsg.): „Weltordnungspolitik in der Krise“
Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn, 2011

Denkanstoß: Das Kartenhaus Weltfinanzsystem

Denkanstoß: Das Kartenhaus Weltfinanzsystem

Kasino-Kapitalismus für immer?

(eine gekürzte Version dieses Textes erschien in „Die Gazette“, politisches Kulturmagazin,
Nummer 25, Frühjahr 2010)

Das Weltfinanzsystem haben wir nach seinem Beinahe-Kollaps im Herbst 2008 mit
einem Kartenhaus verglichen*). Wir haben gezeigt, dass ein totaler Kollaps mit
katastrophalen Auswirkungen auf die Realwirtschaft und die Gesellschaft unseres
Globus droht, wenn nicht bald Außergewöhnliches geschieht. Dabei geht es nicht nur
um das Weltfinanzsystem, sondern auch um das Weltwirtschaftssystem als Ganzes.
Die damit zusammenhängenden Probleme liegen tief und dürfen nicht auf die lange
Bank geschoben werden.

Understanding the crisis

Global problems require global answers. We are facing a global crisis: financially,
economically, environmentally and socially. The crisis provides the opportunity,
unique perhaps, for tying the loose ends of these problems together. Solving these
problems will require action at a global level, a political challenge which concerns us
all.

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Mut zur Nachhaltigkeit

Mut zur Nachhaltigkeit

Optimale Balance des Wandels
Die Menschheit stößt an die Grenzen ihres Lebensraums Erde! Das Streben nach mehr und immer mehr, das Streben nach dem Extrem, muss ein Ende haben, wenn wir nicht im Desaster enden wollen. Die Alternative mit Zukunft ist die Balance. Wir haben also die Wahl: Balance oder Kollaps?

– Von Dirk Solte

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