Michael Evertz und die COP 28 – eine starke Botschaft

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Über 8.800 Kilometer hat Michael Evertz mit seinem Fahrrad auf dem Weg zur Weltklimakonferenz 2023 in Dubai zurückgelegt. Die Reise war hart, zeitweise näherte sich das Thermometer der 50 °C-Marke. Nach einem Start in Berlin erreichte der Nachhaltigkeitsforscher und Ökonom nach 222 Tagen Dubai und konnte an der COP 28 teilnehmen.

Am 22. April 2023 – am weltweiten „Earth Day“ – war Evertz mit seiner „Expedition Hope“ vor dem Brandenburger Tor gestartet. Schon vorher hatte er sich eng mit Prof. Franz Josef Radermacher und dem Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAW/n) ausgetauscht. Von Berlin aus ging es mit dem Fahrrad über Köln, die Zugspitze, Istanbul, durch Vorderasien nach Dubai. Ziel der Reise: Die Verbreitung der Botschaft „Collaboration is the Mother of Surviving“ – diese Worte hatte der 64-jährige von einer früheren Reise aus einem Gespräch mit einem Bauern in Äthiopien mitgenommen, der ihm von seinen Erfahrungen mit dem Klimawandel in Afrika und den daraus resultierenden sozialen Folgen und Lebensbedingungen berichtet hatte.

Diese Message hat Michael Evertz auf seiner Reise durch zahlreiche Länder mit den Menschen ausgetauscht und diskutiert. Der Austausch mit den Menschen ist Evertz besonders wichtig – und sein Fahrrad hilft ihm dabei: „Aufgrund meiner vielen Entdeckungs- und Forschungsreisen weiß ich, dass das Reisen mit einem voll bepackten Fahrrad immer noch etwas Außergewöhnliches ist, dass sehr viel Neugierde und sehr viel Aufmerksamkeit auslöst. Und genau das führt zu vielen fruchtbaren Begegnungen und öffnet auch Türen zu Bürgermeistern, Politikern, Geistlichen, Wissenschaftlern und Prominenten“. Evertz wirbt für eine globale und kulturübergreifende Zusammenarbeit. Das steht auch auf der an seinem Rad befestigten Flagge: „Stand up for the Planet. Start Collaboration”.

„Nur wenn wir gemeinsame universelle Werte haben und auch kulturübergreifend gemeinsam in aller Verbundenheit danach handeln, zusammenarbeiten und kooperieren, nur dann können wir Menschen auf einem hohen Zivilisations-Niveau überleben. Nur so können wir die Natur und Umwelt schützen und erhalten, können Klimakrisen, Kriegen, Flüchtlingskatastrophen, Leid, Hunger und Durst, dem knallharten globalen Wettbewerb und dem Glauben an das Gesetz des Stärkeren etwas Sinnvolles entgegensetzen. Denn erst „Kooperation“ gibt dem Leben einen sozialen Sinn. Nur durch Kooperation können wir die zerstörerischen Probleme unseres modernen Lebens bewältigen“.

Diese Message brachte Michael Evertz mit zur Weltklimakonferenz. Hier traf er u. a. auch mit Prof. Radermacher, Prof. Herlyn sowie Dr. Orthen zusammen. Besonders hervorzuheben: Auch der Konferenzpräsident Dr. Sultan Ahmed Al-Jaber nahm sich Zeit für einen Austausch mit Herrn Evertz. Dabei sicherte dieser Michael Evertz im Gespräch zu, auf den Planeten aufzupassen. Dr. Sultan Ahmed Al-Jaber – selbst ein begeisterter Rennradfahrer – hat Michael Evertz außerdem zu einer Fortsetzung des Austauschs bei einer gemeinsamen Rad-Runde in Abu Dhabi eingeladen.

Mit dem Abschluss der Weltklimakonferenz ist Evertz‘ „Expedition Hope“ nicht abgeschlossen. Er hat vor, mit dem Rad durch Afrika zu fahren, und zwar mit dem Ziel Kap der Guten Hoffnung in Südafrika. Michael Evertz überlegt, von dort aus in Kapstadt auf einem Schiff anzuheuern und so Brasilien zu erreichen. Dort will er mit dem Rad in den Regenwald fahren und dann an der COP 30 in Belem teilnehmen. Um seine Reise weiter fortsetzen zu können benötigt Michael Evertz jedoch weitere Unterstützung zur Finanzierung der Expedition.

Seine Begegnungen mit den Menschen und ihren „Geschichten der Hoffnung“ dokumentiert Michael Evertz auf Social Media. Evertz plant, Vorträge an Schulen und bei Unternehmen zu halten, um – gemäß seinem Motto „Stand up for the Planet. Start Collaboration“– weitere Menschen dazu zu begeistern, selbst aktiv zu werden.

Wir wünschen Michael Evertz bei seinen Unternehmungen weiterhin alles Gute. Wir werden ihn unterstützen und verfolgen seine Reise und seinen Austausch mit Menschen aus verschiedenen Kulturen mit großem Interesse.

Weitere Informationen über Michael Evertz und seine „Expedition Hope“ und insbesondere viele Bilder finden Sie unter www.expedition-hope.earth sowie auf seinem Instagram-Kanal @expedition_hope_earth.

Michael Evertz bei einem Treffen mit einer Delegation aus Indien, darunter auch der ehemalige indische Minister für Gesundheit und Familienfürsorge Anbumani Ramadoss (rechts neben Michael Evertz)
(© Michael Evertz).

Michael Evertz bei einem Treffen mit einem indigenen Stamm aus Brasilien (© Michael Evertz).

Michael Evertz trifft den Konferenzpräsidenten Dr. Sultan Ahmed Al-Jaber (© Michael Evertz).

Michael Evertz mit Prof. Radermacher, Prof. Herlyn und Dr. Orthen vom FAW/n (von links) (© Michael Evertz).

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