Reisebericht von Prof. Radermacher zur COP30 in Belém
Belém war als Austragungsort der COP30 historisch und geografisch passend. Dennoch war die Stimmung schlechter als bei früheren COPs: Wichtige Staatschefs fehlten, Pavillons und mediale Präsenz waren reduziert, und auch in Brasilien fand die Konferenz wenig Aufmerksamkeit. Die Ergebnisse gelten als enttäuschend. Positiv ist lediglich das Ziel, die Mittel für Klimaanpassung bis 2035 zu verdreifachen. Im Vergleich zur COP29 in Baku fehlten jedoch Fortschritte bei internationaler Klimafinanzierung. UNFCCC-Chef Simon Stiell betonte scharf die Notwendigkeit internationaler Kooperation. Nationale Alleingänge, insbesondere der EU, gelten als ineffizient. Die Abschlusserklärung blieb weitgehend inhaltsleer und ignorierte veränderte globale Rahmenbedingungen sowie zentrale politische Realitäten weitgehend konsequent.
Der Institutsleiter des FAW/n, Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. F. J. Radermacher, nutzte die Teilnahme an der COP30 für einen ausführlichen Reisebericht mit vielen Hintergrundinformationen. Der Text wurde noch einmal vor Veröffentlichung an vielen Stellen ergänzt bzw. verbessert, z. B. über die Situation mit Kannibalismus in Brasilien (vgl. Fußnote 18) und der erweiterten, ausführlichen Darstellung der Welttour von Michael Evertz mit seinem Fahrrad als Botschafter für weltweite Kooperation im Abschlusskapitel des Textes.
Der Bericht kann über den hinterlegten Link im vorhergehenden Absatz als PDF-Datei heruntergeladen werden.
Bild von Raimundo Pacco/COP30. Bestimmte Rechte vorbehalten.


