Nachhaltig wirtschaften – Eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft als Zukunftsstrategie

Nachhaltig wirtschaften

Eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft als Zukunftsstrategie

In unserer schnelllebigen Gesellschaft werden wir mit einer Flut von Informationen überschüttet, die ein Nachdenken über grundsätzliche Fragen kaum mehr ermöglicht. Die Beschäftigung mit Themen, die nichts mit dem beruflichen Umfeld zu tun haben, wird immer schwieriger.
Die Schwäbische Gesellschaft versucht deshalb, mit drei bis fünf Vorträgen im Jahr ganz unterschiedliche Fragen anzusprechen, die im alltäglichen Leben entweder zu kurz kommen oder nur oberflächlich behandelt werden können, aber wichtig für unsere Zukunft sind.
Soweit die Referentinnen und Referenten uns die Manuskripte zur Verfügung stellen, werden wir diese möglichst schnell veröffentlichen und den Mitgliedern zusenden.
Globalisierung ist heute in aller Munde, vom Klimawandel hat vermutlich schon jedes Kind einmal gehört. Unstrittig ist ebenso, dass die meisten Probleme allein im internationalen Maßstab gelöst werden können, nicht nur die militärischen Konflikte in der Ukraine und im Nahen und Mittleren Osten,sondern zum Beispiel auch das Schließen von Steueroasen und Steuerschlupflöchern.
Von der Einsicht in die vorhandenen Probleme bis zum Finden von allgemein akzeptierten Lösungen ist es wie immer ein weiter Weg. Hier setzte der Vortrag von Prof. Radermacher vor der Schwäbischen Gesellschaft an. Wie kann man die unaufhaltsam auf uns zukommenden Probleme so lösen, dasssie in einer Demokratie mehrheitsfähig sind und nicht auf Kosten Anderer erfolgen? Die Mut machenden Wörter sind dabei Nachhaltigkeit und Ökosoziale Marktwirtschaft.
Angesichts des komplexen Themas hat uns Herr Prof. Radermacher eine erweiterte Fassung seines Vortrages zur Verfügung gestellt, den er mit Frau Prof. Herlyn verfasst hat. Darin schildern die beiden Autoren, vor welch großen Herausforderungen wir stehen.
Sie verfallen dabei aber nicht in eine Katastrophenstimmung, sondern zeigen die Möglichkeiten und Chancen dieses angestrebten Wandels auf. Und vielleicht am wichtigsten: Er ist zu schaffen.

Dr. Thomas Schnabel
Präsident der Schwäbischen Gesellschaft

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