Denkanstoß: Ökonomie des Hungers

Die Menschen haben gelernt, immer mehr Flächen mit immer besseren Ernteerträgen zu „kultivieren“. Züchtungen von „Kulturpflanzen“, Anbaumethoden, Düngung und Technologien der heutigen Agro-„Kultur“, eine Entwicklungsgeschichte von vielen tausend Jahren, sind heute enorm effizient. Kalkuliert man den Nährwert der Weltagrarproduktion, also die Jahreserträge auf den aktuell bewirtschafteten landwirtschaftlichen Nutzflächen weltweit, so könnte die aktuelle Nahrungsmittelproduktion mehr als 10 Milliarden Menschen ernähren.

Es wird versucht aufzuzeigen, welche entscheidenden Aspekte unseres wirtschaftlichen Systems modifiziert werden müssten, um die Effizienz des Marktmechanismus zu nutzen, damit niemand mehr Hunger leiden muss.