Bewusstsein Ressourcenknappheit, Sprache: Überlegungen zur Evolution eigener Leistungsfähiger Systeme in Superorganismen

Der Text behandelt das Thema Bewusstsein in Verbindung mit dem Management knapper Ressourcen und sprachähnlicher Mechanismen sowohl für Menschen, als auch in einer partiellen Generalisierung auf Superorganismen. Es wird eine Qualia-freie Betrachtung begründet und gewählt. Die Priorisierung knapper Ressourcen, u. a. in den Bereichen Aufmerksamkeit und Motorik unter Verwendung von immer ausdifferenzierteren „Argumentationsstrukturen“, „Modellen“ und Simulationsprozessen führt auf die kritische Bedeutung eines rudimentären „Rechners“ als Basis von Bewusstseinsprozessen. Dieser rudimentäre „Rechner“ operiert auf neuronalen Strukturen. Die Basis bilden neuronale Assemblies, die häufig als Repräsentation realweltlicherPhänomene verstanden werden können und die über einen „The-Winner-Takes-It-All“ Mechanismus im Sinne der Braitenbergschen Gedankenpumpe aktiviert werden. Mögliche Evolutionsschritte hin zu solchen Strukturen werden untersucht. Es wird eine Verknüpfung mit einer Vierebenen-Architektur der Repräsentation von Wissen und zu Arbeiten im Bereich Wissensmanagement vorgenommen. Bezüge zu Themen wie Qualia, Repräsentation, Zeitbegriff und Freiheit runden den Text ab. FAW/n-Bericht, 2007.

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